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Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen
(Förderschule)
Annweiler am Trifels

 
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50 Jahre Förderkreis
 
 

Im Schuljahr 2022/2023 feiern wir endlich, nachdem uns Corona 2 Jahre lang einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, das 50 jährige Bestehen unseres Förderkreises.

Wir werden vom Montag, dem 12. September bis zum Freitag, dem 16. September eine Projektwoche mit dem Zirkus JOMAMAKÜ abhalten, um dann am Samstag, den 17. September, am Tag der offenen Tür, eine Zirkusvorstellung vor unseren Gästen zu geben.

 
         
 

40 Jahre Förderkreis der Förderschule Annweiler am Trifels – von Hans Rainer Jung

In der am 3.11.2010 in der Bibliothek des Staufer Schulzentrums Annweiler stattfindenden Hauptversammlung des „Förderkreises lernbehinderter Kinder Annweiler am Trifels e.V.“ streifte der scheidende Erste Vorsitzende Werner Reiser die 40-jährige Geschichte des Förderkreises. Er erinnerte an den am 07.10.2010 begangenen 40-jährigen Geburtstag im Rahmen einer Erntedankfeier in der Förderschule, bei der ausdrücklich den vielen kleinen und großen Spendern gedacht wurde. Als weiteren Höhepunkt des Jubiläumsjahres nannte er den gemeinsamen Besuch im Stuttgarter Tier- und Pflanzengarten WILHELMA von Mitgliedern des Förderkreises mit Lehrern und Schülern der Schule im Sommer dieses Jahres.

Der Förderkreis war bei seiner Gründung am 03.10.1970 der erste seiner Art in Rheinland-Pfalz und entwickelte sich zur „echten Bürgerinitiative" (Trifelskurier 73) und „Feuerwehr der Mitmenschlichkeit“, so Kultusministerin Dr. H.-R. Laurien 1980 zum 10-jährigen Bestehen des Förderkreises im Hohenstaufensaal. Satzungsgemäß verstand und versteht sich der Förderkreis damals wie heute als ein „Bindeglied besonderer Art zwischen Eltern, Schule und Öffentlichkeit“, um die pädagogische und auch soziale Arbeit der Förderschule in jeder nur möglichen Weise zu unterstützen.

Von Beginn an ihres Bestehens errangen Förderkreis und Schule unter den Vorstandsmitgliedern Amtsrat i. R. Willy Achtermann, Sparkassendirektor i. R. Emil Schnäbele, Bürgermeister Hans Stöcklein† sowie dem Rektor Karl Meyerer durch gemeinsame Veranstaltungen im Hohenstaufensaal Anerkennung und Unterstützung durch die Bevölkerung in der Stadt selbst wie auch in weitem Umkreis. So durfte mit Stolz von gefüllten Sälen berichtet werden, mit Zugnummern wie Dieter Thomas Heck, Renate und Werner Leismann, Cindy und Bert, (1970, 1971, letztere nochmals 1980), dem Marinemusikkorps der Bundeswehr (1986), mit Hein und Oss Kröher, dem Mundartdichter Paul Tremmel (1989) aber auch mit dem Trifelschor sowie dem Vokalensemble Horst Christill mit Musik zur Passion in der Stadtkirche (1992).

Weitere Höhepunkte in der Geschichte des Förderkreises war die Feier zu seinem 25-jährigen Bestehen mit Ministerpräsident Beck im Jahre 1995 sowie 2006 die Teilnahme am 25-jährigen Jubiläum des Schulzentrums.

Seit Mitte der 90-iger Jahre war die Zeit der „großen“ Veranstaltungen vorbei, die Hilfsmaßnahmen des Förderkreises blieben, weil sich seine Arbeit im Bewusstsein der Bevölkerung verankert hatte. Nun vollzogen sich die Tätigkeiten der Vorstandschaft mehr im Hintergrund in der Unterstützung der alltäglichen Schulaktivitäten und durch Präsenz bei allen möglichen Schulveranstaltungen. Einher ging dies auch mit einem Wechsel in der Vorstandschaft 1996, sowie 1999. Der damals neue Vorstand unter der Führung von Werner Reisser führte gleichermaßen engagiert die Arbeit seiner Vorgänger weiter, die 1999 zu Ehrenmitgliedern wurden. Mit der Einführung der Ganztagesschule(GTS) im Staufer Schulzentrum eröffneten sich neue Möglichkeiten der Hilfe. Nicht alle Eltern konnten ihren finanziellen Beitrag zum mittäglichen Essen bezahlen, es fehlte damals die weitergehende Unterstützung durch Kreis und Land. Auch hier war der Förderkreis wieder Vorreiter. Mit Unterstützung der Sektionen Annweiler und Siebeldingen des Lionsclubs konnte auch dieses Problem gelöst werden und kein Kind musste vom Mittagessen ausgeschlossen werden.

Rektorin Schmitt informierte über den derzeitigen Stand der Schule mit ihren Schülern und Lehrkräften. So werden die 53 Schüler wie Schülerinnen der Stammschule von 8 Lehrkräften und 2 Pädagogischen Fachkräften unterrichtet, unterstützt von 3 weiteren Fachkräften zur Ganztagsbetreuung. Schmitt nannte die Tatsache, dass von der Förderschule im Staufer Schulzentrum noch weitere Kollegen und Kolleginnen sowie Pädagogische Fachkräfte in der Integration an Regelschulen rings umher eingesetzt sind, als Indiz dafür, dass die Schule inzwischen weit mehr Aufgaben zu erfüllen hat als bisher. Hier schlage sich auch nieder, dass die Landesregierung mit dem Vorantreiben der Integration bestrebt sei, die UN-Richtlinien zu erfüllen.

Anschließend stellte Schmitt das Profil der Schule in Stichworten vor: Kleine Schule mit fast familiärem Charakter, einzige Förderschule in Rheinland-Pfalz in einem Schulzentrum, wunderschöne naturnahe Lage, kleines Kollegium mit den unterschiedlichsten Kompetenzen: Musik, Kunst , Sport , neue Medien , große Vielfalt an Förderung für alle Schüler, Zeit für jedes einzelne Kind sowie das stetige Bemühen auf individuelle Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen. Sie formulierte das Erziehungsziel mit den Worten: „Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenständigen Persönlichkeiten erziehen, sie auf das Leben nach der Schule vorbereiten, je nach den individuellen Möglichkeiten. Wichtig sind uns das Vermitteln von beruflichen Grundqualifikationen und das Schaffen der Voraussetzungen für eine selbstständige Lebensbewältigung. Dazu gehört auch, dass wir zur Achtung der gesellschaftlichen Werte erziehen wollen.“

Als wichtige Neuerung für den Schulalltag nannte Schmitt die Umsetzung des verhaltensmodifikatorischen Modells „Bei Stopp ist Schluss!“ zu dem sich die Konferenz nach der Durchführung eines Studientages vom 12. – 13. 04. 10 mit dem Ziel eines einheitlichen schulinternen Sprach- und Maßnahmengebrauchs entschlossen hatte.

Rechner Walter Schmitt gab einen umfassenden Überblick über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins in den Jahren 2007 – 2010. Er betonte noch einmal, dass vor allem die regelmäßigen Zuschüsse von Sparkasse, Volksbank und Lionsclub wie auch Einnahmen durch Spenden bei Straßenfesten, Basaren, bei Todesfällen oder Geburtstagen und über die Jahre verteilte Großspenden eines Unternehmers den Förderkreis finanziell am Leben gehalten hätte. Sein Dank galt ihnen allen, auch den Mitgliedern für ihre Beiträge. So erst sei es möglich gewesen, auf die vielen Wünsche der Schule einzugehen.

Die veränderten Bedingungen in Gesellschaft und somit auch in der Schule hatten schon vor Jahren in der neuen Schulbezeichnung „Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen“ ihren Niederschlag gefunden, weshalb eine Namenanpassung für den Förderkreis notwendig geworden war. „ Förderkreis der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen Annweiler am Trifels e. V.“ ist der neue Vereinsname. Er wurde auf Antrag Reissers mit weiteren kleineren Satzungsänderungen von der Versammlung einstimmig beschlossen.

Da der 1. Vorsitzende Werner Reisser, die 2. Vorsitzende Ulrike Stürwald sowie Schriftführer Hans Rainer Jung nach 11 Jahren aus ihrem Amt ausschieden, waren Neuwahlen notwendig geworden.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Walter Schmitt, 2. Vorsitzende Dagmar Schwarz, Schriftführer Karl Meyerer, Rechnungsführer Matthias Beck, 5 Beisitzer: Franz Birkmeyer, Michael Eberhard, Hans Rainer Jung, Werner Reisser, Robert Zwick, kraft Amtes: Rektorin Maria Schmitt sowie 2 Mitglieder des Elternbeirates Gertrud Neufeld und Regina Doll. Der Kassenprüfer Reiner Achtermann wurde wiedergewählt.

Hans Rainer Jung

 
         
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